BLZK-News

Soforthilfen für Hochwassergeschädigte

Betroffene Praxen können Hilfsgelder beantragen

Für unmittelbar durch das Hochwasser geschädigte gewerbliche Unternehmen, Angehörige Freier Berufe, gewerbliche Träger wirtschaftsnaher Infrastruktur, Privathaushalte sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe hat der Ministerrat Soforthilfen in Höhe von insgesamt 200 Millionen Euro beschlossen. Damit können auch unmittelbar betroffene Zahnärztinnen und Zahnärzte in Bayern Soforthilfen erhalten, wenn sie die Voraussetzungen dafür erfüllen. Die Hochwasserschäden müssen ab dem 31. Mai 2024 entstanden sein.

Mehr Informationen finden Sie hier beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.


mehr

Programmheft jetzt online – Frühbucherrabatt sichern

65. Bayerischer Zahnärztetag im Oktober in München

Der Bayerische Zahnärztetag vom 24. bis 26. Oktober steht unter dem Leitmotiv „Das Frontzahntrauma – was nun, was tun?“. Wie vielseitig dieses Thema ist, zeigen siebzehn Spitzenreferenten beim zweitägigen Kongress Zahnärzte am 25. und 26. Oktober. Die Aktualisierung der Röntgenfachkunde für Zahnärzte ist auch in diesem Jahr wieder möglich. Der eintägige Kongress Zahnärztliches Personal findet am Freitag, 25. Oktober, statt. Hier stehen „Herausforderungen im Praxisalltag – moderne Lösungen“ und damit das „Gewusst wie“ im Mittelpunkt. Details erfahren Sie im frisch erschienenen Programmheft.

Veranstaltet wird der zentrale Fortbildungskongress der bayerischen Zahnärzte von der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK) in Kooperation mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB). Wissenschaftlicher Partner ist die Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET). Parallel zu den Vorträgen beim 65. Bayerischen Zahnärztetag läuft im Tagungshotel „The Westin Grand“ in München eine Industrieausstellung.

Vorteile nutzen: Frühbucherrabatt oder Gruppenermäßigung

Ein Besuch mit dem gesamten Team lohnt sich – nicht nur in punkto Fortbildung: Wenn sich mehr als zwei Personen aus derselben Praxis anmelden, gibt es eine Gruppenermäßigung von 10 Prozent auf die Kongressgebühr. Der Frühbucherrabatt für Zahnärzte gilt bis zum 18. September.

Online-Anmeldung

www.bayerischer-zahnaerztetag.de


mehr

Kundgebung der BLZK in München sendet starkes Zeichen an die Gesundheitspolitik der Bundesregierung

Weit über 1.000 bayerische Zahnärzte und Zahnmedizinische Fachangestellte demonstrierten auf dem Münchner Marienplatz gegen das Praxissterben

München – „Schluss mit Lücken, Herr Lauterbach! Zahnmedizin braucht Zukunft.“ Unter diesem Motto veranstaltete die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) in Kooperation mit dem Verband medizinischer Fachberufe (vmf), den bayerischen Zahntechniker-Innungen sowie vielen weiteren zahnärztlichen Verbänden und Organisationen am heutigen Mittwoch, 12. Juni, um 11.00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz eine Kundgebung gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung. Weit über 1.000 Teilnehmer waren vor Ort und setzten sich – Seite an Seite mit prominenten Vertretern aus der bayerischen Landespolitik – lautstark für faire Bedingungen für Zahnarztpraxen und ihre Praxisteams ein.

Ziel der Veranstaltung war, insbesondere die überbordende Bürokratie, den anhaltenden Fachkräftemangel, Leistungskürzungen sowie den Aufkauf von Praxen durch Finanzinvestoren und das daraus resultierende Praxissterben einer breiten Öffentlichkeit vor Augen zu führen. Unterstützt wurde die Kundgebung durch prominente Vertreter aus der bayerischen Landespolitik. Sowohl der stellvertretende bayerische Ministerpräsident Hubert Aiwanger, MdL, als auch der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek, MdL, waren bei der Kundgebung vor Ort und sprachen vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern (Statements siehe unten). Die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach, MdL, war terminlich verhindert und übermittelte eine schriftliche Grußbotschaft (Wortlaut siehe www.blzk.de/kundgebung-pressemappe).

BLZK-Präsident Dr. Dr. Frank Wohl betonte in seiner Einführung die große Bedeutung der Kundgebung: „Die heutige Veranstaltung am Marienplatz war dringend notwendig. Dass Zahnärztinnen und Zahnärzte gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen, ist ein starkes Zeichen an die Gesundheitspolitik der Bundesregierung. Wir brauchen bessere Perspektiven für unsere zukünftige Arbeit und setzen uns für Bürokratieabbau, für die längst überfällige Anpassung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) und gegen den Aufkauf von Praxen durch Finanzinvestoren ein. Denn unsere Patientinnen und Patienten sind die Leidtragenden, wenn für die Praxis am Ort kein Nachfolger in Sicht ist oder wenn der nächste Zahnarzttermin in weiter Ferne liegt, weil die Bürokratie zu viel Behandlungszeit verschlingt. Schon allein das macht mehr als deutlich, warum wir heute gemeinsam auf die Straße gegangen sind. Uns hat bislang immer ausgezeichnet, dass wir für eine moderne und wohnortnahe zahnmedizinische Versorgung der Bevölkerung in unserer bayerischen Heimat sorgen – das soll auch in Zukunft so bleiben!“

Nach BLZK-Präsident Wohl sprachen unter anderem der stellvertretende bayerische Ministerpräsident Hubert Aiwanger, der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek, die Präsidentin des Verbands medizinischer Fachberufe, Hannelore König, und der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Prof. Dr. Christoph Benz. Darüber hinaus waren der Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, MdL, und die Zahnärztin Dr. Andrea Behr, MdL, am Marienplatz vor Ort und haben den bayerischen Zahnärzten bei der Kundgebung den Rücken gestärkt.

Hubert Aiwanger, stellvertretender bayerischer Ministerpräsident und bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie:
„Die Zahnärzte stehen unter einem zunehmenden Druck, die Rahmenbedingungen müssen dringend verbessert werden! Wir dürfen nicht immer mehr Praxen verlieren, wir brauchen bessere Perspektiven auch für junge Zahnärzte! Unsere Bevölkerung hat ein Recht auf beste Versorgung, und die ist in Gefahr! Gerade in den strukturschwachen Regionen gehen in den kommenden Jahren viele Zahnärzte in Rente, ohne dass ein Nachfolger zur Verfügung steht. Deshalb müssen wir die Rahmenbedingungen so setzen, dass eine selbstständige Tätigkeit als Zahnarzt attraktiv bleibt. Ein wesentlicher Faktor ist die längst überfällige Anpassung des GOZ-Punktwerts, aber auch die Erleichterung des Praxisalltags durch Abbau der Bürokratie. Der Bund muss endlich Gesundheitspolitik für die Bevölkerung machen!“

Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag:
„Bayern steht zu seinen Zahnärztinnen und Zahnärzten. Gesundheit beginnt im Mund, Prävention von vielen Krankheiten auch. Unsere Zahnärztinnen und Zahnärzte brauchen verlässliche Rahmenbedingungen: Abbau von Bürokratie, angemessene Vergütung, Zukunftsperspektiven für niedergelassene Zahnärzte statt Aufkauf von Praxen durch Finanzinvestoren! Mit einem aktuell eingebrachten Antragspaket der CSU-Fraktion unterstützen wir die so wertvolle Arbeit. Ziel ist es, die Parodontitis-Therapie und die Arbeit der Kinderzahnärzte weiter zu stärken, einen Kinder- und Seniorenzahnbericht aufzulegen, einen Praxiszukunftsfonds auch für Zahnarztpraxen aufzulegen, die Tarifsteigerungen bei den Zahnmedizinischen Fachangestellten zu refinanzieren – und vor allem auch die Gebührenordnung für Zahnärzte endlich anzupassen. Um all das zu finanzieren, braucht es endlich eine echte Reform der Krankenkassenfinanzen. Hier muss die Ampel in Berlin liefern und schnellstmöglich die richtigen Prioritäten setzen.“

Hannelore König, Präsidentin des Verbands medizinischer Fachberufe (vmf):
„Die derzeitige Situation der Praxen, die Budgetierung, der Personalmangel und die Bürokratie geben Anlass genug, auf die Straße zu gehen und Veränderungen zu fordern. Wir machen das gemeinsam mit den Vertretern der Zahnärzteschaft, weil es uns nur gemeinsam gelingt, gute Arbeitsbedingungen für die Zahnmedizinischen Fachangestellten zu verhandeln, wenn die Politik entsprechende Rahmenbedingungen schafft.“

Prof. Dr. Christoph Benz, Präsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK):
„Stirbt die Hauszahnarztpraxis, kommt die Versorgungslücke. Wenn junge Zahnärztinnen und Zahnärzte immer weniger Lust haben, ihre eigene Praxis zu gründen, hat das einfache Gründe: Zu viel Bürokratie, wichtige Vorbeugungsleistungen werden für viele Patienten nicht bezahlt, überflüssige Investoren-Praxen saugen das Personal ab. Wir müssen alles dafür tun, dass unser Nachwuchs wieder Lust auf Niederlassung hat, sonst gehen vielerorts die Praxis-Lichter aus.“

Dr. Andrea Behr, MdL, Zahnärztin und Mitglied des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention im Bayerischen Landtag:
„Mit Lauterbachs Finanzstabilisierungsgesetz geht die zahnmedizinische Versorgung den Bach runter! Mit Methoden von vorgestern wie der Budgetierung kann man die Probleme von heute und morgen nicht lösen. Wir brauchen einen GOZ-Punktwert, der betriebswirtschaftlich in das Jahr 2024 passt. Lauterbach greift den Zahnärzten in die Tasche – wir greifen ihnen unter die Arme!“

Digitale Pressemappe mit Bildmaterial und Video zur Kundgebung

Ausgewählte Bilder der Veranstaltung sind dieser Pressemitteilung beigefügt. Darüber hinaus steht auf der BLZK-Website unter www.blzk.de/kundgebung-pressemappe eine digitale Pressemappe mit weiteren honorarfreien Fotos zum Download zur Verfügung (Copyright: BLZK/W. Murr). Außerdem kann die Kundgebung über diesen Link nochmals zeitversetzt in voller Länge angesehen werden.

Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es unter:

www.blzk.de/kundgebung


mehr

Pocket zu Implantaten

Neue Patienteninfo im Online-Shop erhältlich

Im Online-Shop der Bayerischen Landeszahnärztekammer gibt es jetzt ein neues Pocket zum Thema „Implantate“ – inzwischen das elfte der Pocket-Reihe, den kompakten Patienteninformationen der BLZK.

Patientinnen und Patienten erfahren darin,

  • was ein Zahnimplantat überhaupt ist,
  • wie die Implantation abläuft,
  • was in der ersten Zeit nach dem Eingriff zu beachten ist
  • und wie sie ihr Implantat richtig pflegen.

Die Informationen sind kompakt und leicht verständlich zusammengefasst. Wer sich noch intensiver über das Thema informieren möchte, wird per QR-Code oder Kurzlink zu den passenden Inhalten auf der BLZK-Patientenwebsite zahn.de geführt. Dort sind zum Beispiel verschiedene Videos zu Implantaten sowie eine Grafik zum Implantataufbau zu finden.

Einzeln oder im Paket bestellbar

50 Exemplare des Pockets sind im Online-Shop für neun Euro inklusive Versand erhältlich.

Pocket „Implantate” im BLZK-Online-Shop

Alle elf bisher erschienenen Pocket-Titel können auch im Paket für 68 Euro inklusive Versand bestellt werden. Es beinhaltet jeweils 50 Exemplare der einzelnen Themen sowie elf Aufsteller für eine ansprechende Präsentation in der Praxis.

Pocket-Paket im BLZK-Shop

Das neue Pocket ist außerdem auch im Paket „Pflege“ enthalten. Mit diesem Paket erhalten Zahnarztpraxen für 45 Euro inklusive Versand alle Printprodukte, die die BLZK zur Mundgesundheit im Alter und in der Pflege im Angebot hat.

Paket „Pflege” im BLZK-Shop


mehr

Bundesweite Protestaktionen: Zahnärzte und ihre Teams fordern faire Bedingungen

Kundgebung der BLZK gegen das Praxissterben am 12. Juni, 11.00 Uhr, auf dem Münchner Marienplatz

München – „Schluss mit Lücken, Herr Lauterbach! Zahnmedizin braucht Zukunft.“ Unter diesem Motto veranstaltet die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) am Mittwoch, 12. Juni, um 11.00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz eine Kundgebung gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung. Ziel der Aktion ist, die aktuellen Rahmenbedingungen – wie die überbordende Bürokratie, den anhaltenden Fachkräftemangel, Leistungskürzungen oder den Aufkauf von Praxen durch Finanzinvestoren – und das daraus resultierende Praxissterben einer breiten Öffentlichkeit vor Augen zu führen.

Unterstützt wird die Kundgebung durch den Verband medizinischer Fachberufe (vmf) sowie durch viele weitere zahnärztliche Verbände und Organisationen aus ganz Bayern. Sie rufen die bayerischen Zahnarztpraxen und ihre Teams gemeinsam auf, am 12. Juni auf dem Marienplatz aktiv mitzuwirken und faire Arbeitsbedingungen zu fordern. BLZK-Präsident Dr. Dr. Frank Wohl betont die Wichtigkeit, auf das drohende Praxissterben hinzuweisen: „Unsere Patientinnen und Patienten sind die Leidtragenden, wenn für die Praxis am Ort kein Nachfolger in Sicht ist oder wenn der nächste Zahnarzttermin in weiter Ferne liegt, weil die Bürokratie in der Praxis zu viel Behandlungszeit verschlingt.“

Stv. Ministerpräsident Aiwanger und Fraktionsvorsitzender Holetschek vor Ort

Neben zahlreichen Verbänden und Organisationen unterstützen prominente Vertreter aus der bayerischen Landespolitik die Kundgebung. Unter anderem haben der stellvertretende bayerische Ministerpräsident Hubert Aiwanger und der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek, ihre Teilnahme angekündigt.

Zahnärzte und ihre Teams protestieren bundesweit

Ebenso wie in München sind in nächster Zeit in anderen Bundesländern Protestkundgebungen der Zahnärzte geplant – etwa am 18. Juni in Baden-Württemberg (Motto: „Wir müssen reden“), Niedersachsen („Mund auf – Praxis zu“) und Rheinland-Pfalz („Sofort Schluss mit unnötiger Bürokratie“). Weitere Protesttage folgen in Sachsen (29. August), Hessen und Westfalen-Lippe (jeweils am 25. September).


Hinweis für Medienvertreter

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, die Kundgebung am Mittwoch, 12. Juni, auf dem Münchner Marienplatz zu besuchen und Interviews mit den Veranstaltern, insbesondere BLZK-Präsident Dr. Dr. Frank Wohl und vmf-Präsidentin Hannelore König, zu führen. Wir bitten um vorherige Anmeldung an die Mailadresse presse@blzk.de.


Termin: Mittwoch, 12. Juni, 11.00 Uhr, Marienplatz München

Mehr Infos zur Veranstaltung:

www.blzk.de/kundgebung


mehr

Gesund beginnt im Mund – Trinken für die Mundgesundheit

Wie Sie durch genug Flüssigkeit sowohl Hitzschlag als auch Karies vermeiden

München – Ausreichend Flüssigkeit ist wichtig für den Körper – das gilt ganz besonders bei Hitze und für vulnerable Gruppen wie Kleinkinder, Senioren und Menschen mit Pflegebedarf. Auch unserem Mund tun wir Gutes, wenn wir bei hohen Temperaturen viel trinken. Darauf macht die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) anlässlich der bundesweiten Hitzeaktionswoche aufmerksam.

Viel Trinken bei Hitze ist essenziell, denn sonst besteht die Gefahr, dass der Körper austrocknet und es zu einem Hitzschlag kommt. Kleinkinder, ältere, kranke und pflegebedürftige Menschen sind besonders gefährdet. Als Warnsignale können zum Beispiel Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und ein dunkel gefärbter Urin auftreten. Was viele nicht wissen: Eines der ersten Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel kann auch ein trockener Mund sein.

Trinken, trinken, trinken – am besten Wasser

Für die Zähne ist entscheidend, dass es keine Fruchtsäfte, Energy- oder Softdrinks sind, die den Flüssigkeitshaushalt auffüllen, sondern Wasser. Denn der Zucker in den süßen Getränken verursacht noch mehr Durst. Die enthaltenen Säuren greifen den Zahnschmelz an und fördern so Karies. Wem es schwerfällt, nur Wasser zu trinken, kann sich auch einfach seinen Lieblingstee aufbrühen, abkühlen lassen und – möglichst ohne Zucker – trinken. Aber bitte nicht eisgekühlt genießen – das belastet bei Hitze den Kreislauf zu stark.

Speichel schützt die Zähne vor Karies

Ältere, kranke und pflegedürftige Menschen leiden oft unter einem trockenen Mund – beispielsweise weil der Speichelfluss reduziert ist oder weil sie bestimmte Medikamente einnehmen, die Mundtrockenheit begünstigen. Hitze sorgt dafür, dass der Mund noch mehr austrocknet. Je trockener der Mund, desto trockener auch die Zähne – und das lässt das Kariesrisiko sehr stark ansteigen. Deshalb sind – neben ausreichend Flüssigkeit – kräftiges Kauen und regelmäßige gründliche Zahnpflege wichtig, um bei hohen Temperaturen für optimale Mundgesundheit zu sorgen. Ausgiebiges Kauen fördert den Speichelfluss. Der Speichel ist wie flüssiger Zahnschmelz und schützt die Zähne vor Karies. Er neutralisiert schädliche Säuren und versorgt den Zahnschmelz mit Mineralstoffen. Lebensmittel, die man gut kauen muss, sind zum Beispiel Karotte, Apfel oder Birne. Auch besonders wasserhaltige Lebensmittel tun bei heißem Wetter gut und sorgen für zusätzliche Flüssigkeit – etwa Wassermelone, Gurke oder eine salzarme Suppe.

Vulnerable Gruppen unterstützen

Bei vulnerablen Gruppen wie Kleinkindern, älteren, kranken und pflegedürftigen Menschen stellt die regelmäßige Flüssigkeitszufuhr bei Hitze eine besondere Herausforderung dar. Denn sie merken selbst oft gar nicht, dass sie zu wenig trinken. Umso wichtiger ist deshalb die Unterstützung von Eltern, Erzieherinnen und Erziehern, Pflegekräften oder pflegenden Angehörigen, die für ausreichend Flüssigkeit sorgen.

Kurz zusammengefasst – das gilt an Hitzetagen:

  • Reinigen Sie Ihre Zähne besonders gründlich und regelmäßig.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Mund nicht austrocknet, indem Sie über den Tag verteilt viel Wasser in kleinen Schlucken trinken.
  • Essen Sie leichte, wasserreiche Kost.
  • Durch gründliches Kauen den Speichelfluss fördern
  • Achten Sie darauf, dass auch Ihr Umfeld ausreichend trinkt – vor allem Kleinkinder, ältere, kranke und pflegedürftige Menschen.
  • Achten Sie bei sich selbst und auch bei Ihren Mitmenschen auf Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel speziell im Mundbereich wie Mundtrockenheit, gesprungene Lippen, brennende Zunge, Halskratzen, aber auch allgemeine Warnzeichen wie Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit.


mehr

17.06.2024 | Nachrichten
Soforthilfen für Hochwassergeschädigte

Betroffene Praxen können Hilfsgelder beantragen

Für unmittelbar durch das Hochwasser geschädigte gewerbliche Unternehmen, Angehörige Freier Berufe, gewerbliche Träger wirtschaftsnaher Infrastruktur, Privathaushalte sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe hat der Ministerrat Soforthilfen in Höhe von insgesamt 200 Millionen Euro beschlossen. Damit können auch unmittelbar betroffene Zahnärztinnen und Zahnärzte in Bayern Soforthilfen erhalten, wenn sie die Voraussetzungen dafür erfüllen. Die Hochwasserschäden müssen ab dem 31. Mai 2024 entstanden sein.

Mehr Informationen finden Sie hier beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.


mehr

13.06.2024 | Nachrichten
Programmheft jetzt online – Frühbucherrabatt sichern

65. Bayerischer Zahnärztetag im Oktober in München

Der Bayerische Zahnärztetag vom 24. bis 26. Oktober steht unter dem Leitmotiv „Das Frontzahntrauma – was nun, was tun?“. Wie vielseitig dieses Thema ist, zeigen siebzehn Spitzenreferenten beim zweitägigen Kongress Zahnärzte am 25. und 26. Oktober. Die Aktualisierung der Röntgenfachkunde für Zahnärzte ist auch in diesem Jahr wieder möglich. Der eintägige Kongress Zahnärztliches Personal findet am Freitag, 25. Oktober, statt. Hier stehen „Herausforderungen im Praxisalltag – moderne Lösungen“ und damit das „Gewusst wie“ im Mittelpunkt. Details erfahren Sie im frisch erschienenen Programmheft.

Veranstaltet wird der zentrale Fortbildungskongress der bayerischen Zahnärzte von der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK) in Kooperation mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB). Wissenschaftlicher Partner ist die Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET). Parallel zu den Vorträgen beim 65. Bayerischen Zahnärztetag läuft im Tagungshotel „The Westin Grand“ in München eine Industrieausstellung.

Vorteile nutzen: Frühbucherrabatt oder Gruppenermäßigung

Ein Besuch mit dem gesamten Team lohnt sich – nicht nur in punkto Fortbildung: Wenn sich mehr als zwei Personen aus derselben Praxis anmelden, gibt es eine Gruppenermäßigung von 10 Prozent auf die Kongressgebühr. Der Frühbucherrabatt für Zahnärzte gilt bis zum 18. September.

Online-Anmeldung

www.bayerischer-zahnaerztetag.de


mehr

12.06.2024 | Pressemeldungen
Kundgebung der BLZK in München sendet starkes Zeichen an die Gesundheitspolitik der Bundesregierung

Weit über 1.000 bayerische Zahnärzte und Zahnmedizinische Fachangestellte demonstrierten auf dem Münchner Marienplatz gegen das Praxissterben

München – „Schluss mit Lücken, Herr Lauterbach! Zahnmedizin braucht Zukunft.“ Unter diesem Motto veranstaltete die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) in Kooperation mit dem Verband medizinischer Fachberufe (vmf), den bayerischen Zahntechniker-Innungen sowie vielen weiteren zahnärztlichen Verbänden und Organisationen am heutigen Mittwoch, 12. Juni, um 11.00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz eine Kundgebung gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung. Weit über 1.000 Teilnehmer waren vor Ort und setzten sich – Seite an Seite mit prominenten Vertretern aus der bayerischen Landespolitik – lautstark für faire Bedingungen für Zahnarztpraxen und ihre Praxisteams ein.

Ziel der Veranstaltung war, insbesondere die überbordende Bürokratie, den anhaltenden Fachkräftemangel, Leistungskürzungen sowie den Aufkauf von Praxen durch Finanzinvestoren und das daraus resultierende Praxissterben einer breiten Öffentlichkeit vor Augen zu führen. Unterstützt wurde die Kundgebung durch prominente Vertreter aus der bayerischen Landespolitik. Sowohl der stellvertretende bayerische Ministerpräsident Hubert Aiwanger, MdL, als auch der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek, MdL, waren bei der Kundgebung vor Ort und sprachen vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern (Statements siehe unten). Die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach, MdL, war terminlich verhindert und übermittelte eine schriftliche Grußbotschaft (Wortlaut siehe www.blzk.de/kundgebung-pressemappe).

BLZK-Präsident Dr. Dr. Frank Wohl betonte in seiner Einführung die große Bedeutung der Kundgebung: „Die heutige Veranstaltung am Marienplatz war dringend notwendig. Dass Zahnärztinnen und Zahnärzte gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen, ist ein starkes Zeichen an die Gesundheitspolitik der Bundesregierung. Wir brauchen bessere Perspektiven für unsere zukünftige Arbeit und setzen uns für Bürokratieabbau, für die längst überfällige Anpassung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) und gegen den Aufkauf von Praxen durch Finanzinvestoren ein. Denn unsere Patientinnen und Patienten sind die Leidtragenden, wenn für die Praxis am Ort kein Nachfolger in Sicht ist oder wenn der nächste Zahnarzttermin in weiter Ferne liegt, weil die Bürokratie zu viel Behandlungszeit verschlingt. Schon allein das macht mehr als deutlich, warum wir heute gemeinsam auf die Straße gegangen sind. Uns hat bislang immer ausgezeichnet, dass wir für eine moderne und wohnortnahe zahnmedizinische Versorgung der Bevölkerung in unserer bayerischen Heimat sorgen – das soll auch in Zukunft so bleiben!“

Nach BLZK-Präsident Wohl sprachen unter anderem der stellvertretende bayerische Ministerpräsident Hubert Aiwanger, der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek, die Präsidentin des Verbands medizinischer Fachberufe, Hannelore König, und der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Prof. Dr. Christoph Benz. Darüber hinaus waren der Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention im Bayerischen Landtag, Bernhard Seidenath, MdL, und die Zahnärztin Dr. Andrea Behr, MdL, am Marienplatz vor Ort und haben den bayerischen Zahnärzten bei der Kundgebung den Rücken gestärkt.

Hubert Aiwanger, stellvertretender bayerischer Ministerpräsident und bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie:
„Die Zahnärzte stehen unter einem zunehmenden Druck, die Rahmenbedingungen müssen dringend verbessert werden! Wir dürfen nicht immer mehr Praxen verlieren, wir brauchen bessere Perspektiven auch für junge Zahnärzte! Unsere Bevölkerung hat ein Recht auf beste Versorgung, und die ist in Gefahr! Gerade in den strukturschwachen Regionen gehen in den kommenden Jahren viele Zahnärzte in Rente, ohne dass ein Nachfolger zur Verfügung steht. Deshalb müssen wir die Rahmenbedingungen so setzen, dass eine selbstständige Tätigkeit als Zahnarzt attraktiv bleibt. Ein wesentlicher Faktor ist die längst überfällige Anpassung des GOZ-Punktwerts, aber auch die Erleichterung des Praxisalltags durch Abbau der Bürokratie. Der Bund muss endlich Gesundheitspolitik für die Bevölkerung machen!“

Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag:
„Bayern steht zu seinen Zahnärztinnen und Zahnärzten. Gesundheit beginnt im Mund, Prävention von vielen Krankheiten auch. Unsere Zahnärztinnen und Zahnärzte brauchen verlässliche Rahmenbedingungen: Abbau von Bürokratie, angemessene Vergütung, Zukunftsperspektiven für niedergelassene Zahnärzte statt Aufkauf von Praxen durch Finanzinvestoren! Mit einem aktuell eingebrachten Antragspaket der CSU-Fraktion unterstützen wir die so wertvolle Arbeit. Ziel ist es, die Parodontitis-Therapie und die Arbeit der Kinderzahnärzte weiter zu stärken, einen Kinder- und Seniorenzahnbericht aufzulegen, einen Praxiszukunftsfonds auch für Zahnarztpraxen aufzulegen, die Tarifsteigerungen bei den Zahnmedizinischen Fachangestellten zu refinanzieren – und vor allem auch die Gebührenordnung für Zahnärzte endlich anzupassen. Um all das zu finanzieren, braucht es endlich eine echte Reform der Krankenkassenfinanzen. Hier muss die Ampel in Berlin liefern und schnellstmöglich die richtigen Prioritäten setzen.“

Hannelore König, Präsidentin des Verbands medizinischer Fachberufe (vmf):
„Die derzeitige Situation der Praxen, die Budgetierung, der Personalmangel und die Bürokratie geben Anlass genug, auf die Straße zu gehen und Veränderungen zu fordern. Wir machen das gemeinsam mit den Vertretern der Zahnärzteschaft, weil es uns nur gemeinsam gelingt, gute Arbeitsbedingungen für die Zahnmedizinischen Fachangestellten zu verhandeln, wenn die Politik entsprechende Rahmenbedingungen schafft.“

Prof. Dr. Christoph Benz, Präsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK):
„Stirbt die Hauszahnarztpraxis, kommt die Versorgungslücke. Wenn junge Zahnärztinnen und Zahnärzte immer weniger Lust haben, ihre eigene Praxis zu gründen, hat das einfache Gründe: Zu viel Bürokratie, wichtige Vorbeugungsleistungen werden für viele Patienten nicht bezahlt, überflüssige Investoren-Praxen saugen das Personal ab. Wir müssen alles dafür tun, dass unser Nachwuchs wieder Lust auf Niederlassung hat, sonst gehen vielerorts die Praxis-Lichter aus.“

Dr. Andrea Behr, MdL, Zahnärztin und Mitglied des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention im Bayerischen Landtag:
„Mit Lauterbachs Finanzstabilisierungsgesetz geht die zahnmedizinische Versorgung den Bach runter! Mit Methoden von vorgestern wie der Budgetierung kann man die Probleme von heute und morgen nicht lösen. Wir brauchen einen GOZ-Punktwert, der betriebswirtschaftlich in das Jahr 2024 passt. Lauterbach greift den Zahnärzten in die Tasche – wir greifen ihnen unter die Arme!“

Digitale Pressemappe mit Bildmaterial und Video zur Kundgebung

Ausgewählte Bilder der Veranstaltung sind dieser Pressemitteilung beigefügt. Darüber hinaus steht auf der BLZK-Website unter www.blzk.de/kundgebung-pressemappe eine digitale Pressemappe mit weiteren honorarfreien Fotos zum Download zur Verfügung (Copyright: BLZK/W. Murr). Außerdem kann die Kundgebung über diesen Link nochmals zeitversetzt in voller Länge angesehen werden.

Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es unter:

www.blzk.de/kundgebung


mehr

11.06.2024 | Nachrichten
Pocket zu Implantaten

Neue Patienteninfo im Online-Shop erhältlich

Im Online-Shop der Bayerischen Landeszahnärztekammer gibt es jetzt ein neues Pocket zum Thema „Implantate“ – inzwischen das elfte der Pocket-Reihe, den kompakten Patienteninformationen der BLZK.

Patientinnen und Patienten erfahren darin,

  • was ein Zahnimplantat überhaupt ist,
  • wie die Implantation abläuft,
  • was in der ersten Zeit nach dem Eingriff zu beachten ist
  • und wie sie ihr Implantat richtig pflegen.

Die Informationen sind kompakt und leicht verständlich zusammengefasst. Wer sich noch intensiver über das Thema informieren möchte, wird per QR-Code oder Kurzlink zu den passenden Inhalten auf der BLZK-Patientenwebsite zahn.de geführt. Dort sind zum Beispiel verschiedene Videos zu Implantaten sowie eine Grafik zum Implantataufbau zu finden.

Einzeln oder im Paket bestellbar

50 Exemplare des Pockets sind im Online-Shop für neun Euro inklusive Versand erhältlich.

Pocket „Implantate” im BLZK-Online-Shop

Alle elf bisher erschienenen Pocket-Titel können auch im Paket für 68 Euro inklusive Versand bestellt werden. Es beinhaltet jeweils 50 Exemplare der einzelnen Themen sowie elf Aufsteller für eine ansprechende Präsentation in der Praxis.

Pocket-Paket im BLZK-Shop

Das neue Pocket ist außerdem auch im Paket „Pflege“ enthalten. Mit diesem Paket erhalten Zahnarztpraxen für 45 Euro inklusive Versand alle Printprodukte, die die BLZK zur Mundgesundheit im Alter und in der Pflege im Angebot hat.

Paket „Pflege” im BLZK-Shop


mehr

06.06.2024 | Pressemeldungen
Bundesweite Protestaktionen: Zahnärzte und ihre Teams fordern faire Bedingungen

Kundgebung der BLZK gegen das Praxissterben am 12. Juni, 11.00 Uhr, auf dem Münchner Marienplatz

München – „Schluss mit Lücken, Herr Lauterbach! Zahnmedizin braucht Zukunft.“ Unter diesem Motto veranstaltet die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) am Mittwoch, 12. Juni, um 11.00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz eine Kundgebung gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung. Ziel der Aktion ist, die aktuellen Rahmenbedingungen – wie die überbordende Bürokratie, den anhaltenden Fachkräftemangel, Leistungskürzungen oder den Aufkauf von Praxen durch Finanzinvestoren – und das daraus resultierende Praxissterben einer breiten Öffentlichkeit vor Augen zu führen.

Unterstützt wird die Kundgebung durch den Verband medizinischer Fachberufe (vmf) sowie durch viele weitere zahnärztliche Verbände und Organisationen aus ganz Bayern. Sie rufen die bayerischen Zahnarztpraxen und ihre Teams gemeinsam auf, am 12. Juni auf dem Marienplatz aktiv mitzuwirken und faire Arbeitsbedingungen zu fordern. BLZK-Präsident Dr. Dr. Frank Wohl betont die Wichtigkeit, auf das drohende Praxissterben hinzuweisen: „Unsere Patientinnen und Patienten sind die Leidtragenden, wenn für die Praxis am Ort kein Nachfolger in Sicht ist oder wenn der nächste Zahnarzttermin in weiter Ferne liegt, weil die Bürokratie in der Praxis zu viel Behandlungszeit verschlingt.“

Stv. Ministerpräsident Aiwanger und Fraktionsvorsitzender Holetschek vor Ort

Neben zahlreichen Verbänden und Organisationen unterstützen prominente Vertreter aus der bayerischen Landespolitik die Kundgebung. Unter anderem haben der stellvertretende bayerische Ministerpräsident Hubert Aiwanger und der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek, ihre Teilnahme angekündigt.

Zahnärzte und ihre Teams protestieren bundesweit

Ebenso wie in München sind in nächster Zeit in anderen Bundesländern Protestkundgebungen der Zahnärzte geplant – etwa am 18. Juni in Baden-Württemberg (Motto: „Wir müssen reden“), Niedersachsen („Mund auf – Praxis zu“) und Rheinland-Pfalz („Sofort Schluss mit unnötiger Bürokratie“). Weitere Protesttage folgen in Sachsen (29. August), Hessen und Westfalen-Lippe (jeweils am 25. September).


Hinweis für Medienvertreter

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, die Kundgebung am Mittwoch, 12. Juni, auf dem Münchner Marienplatz zu besuchen und Interviews mit den Veranstaltern, insbesondere BLZK-Präsident Dr. Dr. Frank Wohl und vmf-Präsidentin Hannelore König, zu führen. Wir bitten um vorherige Anmeldung an die Mailadresse presse@blzk.de.


Termin: Mittwoch, 12. Juni, 11.00 Uhr, Marienplatz München

Mehr Infos zur Veranstaltung:

www.blzk.de/kundgebung


mehr

03.06.2024 | Pressemeldungen
Gesund beginnt im Mund – Trinken für die Mundgesundheit

Wie Sie durch genug Flüssigkeit sowohl Hitzschlag als auch Karies vermeiden

München – Ausreichend Flüssigkeit ist wichtig für den Körper – das gilt ganz besonders bei Hitze und für vulnerable Gruppen wie Kleinkinder, Senioren und Menschen mit Pflegebedarf. Auch unserem Mund tun wir Gutes, wenn wir bei hohen Temperaturen viel trinken. Darauf macht die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) anlässlich der bundesweiten Hitzeaktionswoche aufmerksam.

Viel Trinken bei Hitze ist essenziell, denn sonst besteht die Gefahr, dass der Körper austrocknet und es zu einem Hitzschlag kommt. Kleinkinder, ältere, kranke und pflegebedürftige Menschen sind besonders gefährdet. Als Warnsignale können zum Beispiel Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und ein dunkel gefärbter Urin auftreten. Was viele nicht wissen: Eines der ersten Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel kann auch ein trockener Mund sein.

Trinken, trinken, trinken – am besten Wasser

Für die Zähne ist entscheidend, dass es keine Fruchtsäfte, Energy- oder Softdrinks sind, die den Flüssigkeitshaushalt auffüllen, sondern Wasser. Denn der Zucker in den süßen Getränken verursacht noch mehr Durst. Die enthaltenen Säuren greifen den Zahnschmelz an und fördern so Karies. Wem es schwerfällt, nur Wasser zu trinken, kann sich auch einfach seinen Lieblingstee aufbrühen, abkühlen lassen und – möglichst ohne Zucker – trinken. Aber bitte nicht eisgekühlt genießen – das belastet bei Hitze den Kreislauf zu stark.

Speichel schützt die Zähne vor Karies

Ältere, kranke und pflegedürftige Menschen leiden oft unter einem trockenen Mund – beispielsweise weil der Speichelfluss reduziert ist oder weil sie bestimmte Medikamente einnehmen, die Mundtrockenheit begünstigen. Hitze sorgt dafür, dass der Mund noch mehr austrocknet. Je trockener der Mund, desto trockener auch die Zähne – und das lässt das Kariesrisiko sehr stark ansteigen. Deshalb sind – neben ausreichend Flüssigkeit – kräftiges Kauen und regelmäßige gründliche Zahnpflege wichtig, um bei hohen Temperaturen für optimale Mundgesundheit zu sorgen. Ausgiebiges Kauen fördert den Speichelfluss. Der Speichel ist wie flüssiger Zahnschmelz und schützt die Zähne vor Karies. Er neutralisiert schädliche Säuren und versorgt den Zahnschmelz mit Mineralstoffen. Lebensmittel, die man gut kauen muss, sind zum Beispiel Karotte, Apfel oder Birne. Auch besonders wasserhaltige Lebensmittel tun bei heißem Wetter gut und sorgen für zusätzliche Flüssigkeit – etwa Wassermelone, Gurke oder eine salzarme Suppe.

Vulnerable Gruppen unterstützen

Bei vulnerablen Gruppen wie Kleinkindern, älteren, kranken und pflegedürftigen Menschen stellt die regelmäßige Flüssigkeitszufuhr bei Hitze eine besondere Herausforderung dar. Denn sie merken selbst oft gar nicht, dass sie zu wenig trinken. Umso wichtiger ist deshalb die Unterstützung von Eltern, Erzieherinnen und Erziehern, Pflegekräften oder pflegenden Angehörigen, die für ausreichend Flüssigkeit sorgen.

Kurz zusammengefasst – das gilt an Hitzetagen:

  • Reinigen Sie Ihre Zähne besonders gründlich und regelmäßig.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Mund nicht austrocknet, indem Sie über den Tag verteilt viel Wasser in kleinen Schlucken trinken.
  • Essen Sie leichte, wasserreiche Kost.
  • Durch gründliches Kauen den Speichelfluss fördern
  • Achten Sie darauf, dass auch Ihr Umfeld ausreichend trinkt – vor allem Kleinkinder, ältere, kranke und pflegedürftige Menschen.
  • Achten Sie bei sich selbst und auch bei Ihren Mitmenschen auf Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel speziell im Mundbereich wie Mundtrockenheit, gesprungene Lippen, brennende Zunge, Halskratzen, aber auch allgemeine Warnzeichen wie Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit.


mehr

Röntgenstelle der Bayerischen Zahnärzte (RBZ)

Röntgenstelle der Bayerischen Zahnärzte (RBZ)

Hier finden Sie Infos zum Prüfungsablauf der Röntgengeräte in der Zahnarztpraxis, zur Handhabung von digitalen Röntgenbildern, Dokumente und Formblätter und den QSR-Leitfaden.

mehr

Honorierung und GOZ

Honorierung und GOZ

Das Referat Honorierungssysteme hat alle wichtigen Informationen zur Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) übersichtlich zusammengefasst: z.B. GOZ-Kommentar, GOZ-Broschüre als PDF, Musterformulare und Merkblätter

mehr

Praxisführung

Praxisführung

Arbeitssicherheit, Qualitätsmanagement, Hygiene und Strahlenschutz betreffen jede Praxis. Die BLZK will dazu beitragen, dass bei den zahlreichen Anforderungen genügend Zeit für die Hauptaufgabe des Zahnarztes bleibt: die Behandlung der Patienten.

mehr

Schlichtungsstelle

Schlichtungsstelle

Die Schlichtungsstelle der BLZK informiert Sie über Voraussetzungen, Ablauf, Dauer und Kosten eines Schlichtungsverfahrens.

mehr

Gutachterwesen

Gutachterwesen

Hier finden Sie die Gutachterliste mit den von der BLZK bestellten Gutachtern und Informationen zum Referat Gutachterwesen.

mehr

ZFA-Abschluss- und Zwischenprüfung

ZFA-Abschluss- und Zwischenprüfung

  • Antwort-Wahl-Aufgaben
  • Reihenfolge-, Zuordnungsaufgaben
  • Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung

Zu den ZFA-Musterprüfungen

Folgen Sie unserem Instagram-Kanal @missionzfa

MissionZFA: Instagram-Kanal der BLZK

Ausbildungsnachweis ZFA

Ausbildungsnachweis ZFA

Ausbildungsbeginn ab 1. August 2022

Infos und Unterlagen

Strahlenschutz: Fach-kundebescheinigung beantragen

Strahlenschutz: Fach-kundebescheinigung beantragen

Anleitung, Formulare, weitere Dokumente und Kontakt

Service | FAQ
ZBV in Bayern

Hier finden bayerische Zahnärzte und Praxispersonal Antworten auf Fragen wie:

  • Wozu benötige ich einen elektronischen Heilberufsausweis?
  • Wo finde ich meine BLZK-Nummer?
  • Wie hoch ist mein BLZK-Beitrag?
  • SEPA Lastschriftmandat für den BLZK-Beitrag: Wie richte ich es ein?

FAQ

BLZK-Newsletter...

BLZK-Newsletter für Zahnärzte ... für Zahnärzte
zu Arbeitssicherheit, Praxisführung, Qualitäts- management, Betriebswirtschaft
und Recht
 

BLZK-Newsletter für ZFA ... für Personal
zu Prüfungen, Ausbildung, Fortbildung, Veranstaltungen
und Terminen

Melden Sie sich an:

https://digital.blzk.de

eazf – kursaktuell


Veranstaltungen
für Zahnärzte
und Praxis-
personal

eazf Kurse

Kursprogramm auf eazf.de

VOILA_REP_ID=C1257C99:002F5EB3